krachfink.de webzine tedesca recensisce “No Redemption” degli Sputa

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Die Berliner Hardcoreband SPUTA macht auf ihrem ersten Album “No Redemption” kurzen Prozess. Ohne viel Geschwafel klatscht uns die Band den Opener “Existenz” vor den Latz. Mit dem Kopf voran durch die Tür, mit Anlauf versteht sich. Schnell spaltet sich die Menge in die Schockverliebten und die, denen das zu schnell geht.
Einfach, aber effektiv

“No Redemption” beschränkt sich eindeutig auf die typischen Emotionen des Hardcores und SPUTA sind eine einzige Eskalation. Obwohl man nicht behaupten kann, dass die Band kreative Höchstleistung erbringt, ist die knappe Viertelstunde doch überraschend abwechslungsreich. Das etwas hysterische Gebrülle (klingt bisschen nach RAISED FIST) bekommt manchmal Gangshouts zur Unterstützung zugerufen (“Endless Circle”, “All That Glitters Is No Gold”) und wirkt so niemals monoton.
Der Soundbastard

“No Redemption” klingt in etwa so, als ob man alle Punkeskalationen von NAILS und KVELERTAK zusammengestrichen hätte. Will im Umkehrschluss heißen, dass SPUTA den Antrieb von Metal und Grindcore vermitteln. In den richtigen Momenten bringt die Band aber die angestauten Tontürme in bester Hardcore-Manier zum Einsturz. Zwischendrin schleichen sich vereinzelt deutsche Vokabeln ein, was dem Sound eine schöne Kante gibt.
Bläärgh

Die Qualität wird durchweg gehalten, was wilde Pitaction garantiert, aber wenig Widerhaken und schon gar keine Hymnen produziert. Und wer nicht mitpogen will, sollte den Pit schnell verlassen, bevor SPUTA loslegen. SPUTA ist das italienische Wort für Spucke und mit einem abwertenden, wütenden aber auch befreienden Spuckgeräusch, beschließt die Band “No Redemption”. Besser hätte man es auch nicht auf den Punkt bringen können.

ORIGINAL SOURCE : https://krachfink.de/sputa-no-redemption-review/